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ALEXA VON HUMBOLDT

ALEXA VON HUMBOLDT

15 Minuten Lesezeit,— ein alternativer Blickwinkel.

Christian Dierselhuis

Owner & Head of D2ign van Dierselhuis.

Anlässlich des 250. Geburtstags Alexander von Humboldts verbeugt sich D2IGN VAN DIERSELHUIS mit diesem humanistisch geprägten Text/Illustration vor einem der ersten und einem der wohl romantischsten Entdecker/ „Verknüpfer“ interagierender Systeme.

Alexander von Humboldt war zweifelsohne ein großer Entdecker, ein begabter Biologe, ein fantastischer Chemiker, ein Sprachgenie und zudem ein sicherer Illustrator. Was aber war bei seinem Wirken die Essenz? Gab es Verbindendes oder Übergeordnetes? Gab es etwas, was auch noch im Humboldt-Jahr 2019 und darüber hinaus eine tragende Rolle in Wahrnehmung und Einordnung spielt?

Womöglich die Tatsache, dass Humboldt lange vor Einstein Raum und Zeit einer gemeinsamen Liaison bezichtigte? Sind es durch Ihn verknüpfte bio-chemische Formeln, seine revolutionären Info-Graphics oder doch eher die Tatsache, dass Leben und Werk bei ihm dasselbe waren?

Sicher,— jedoch sinnstiftender[!], diesen Text inspirierend und ihn als Suchenden bis zum letzten Atemzug zum Verfassen seines Lebenswerkes „Kosmos“ motivierend, war etwas Anderes,— etwas, was alles verändern sollte.

Ohne es semantisch zu sezieren [Web of Life…], beschrieb Alexander von Humboldt vor 250 Jahren[!], woran sich heute die Wissenschaft, Kunst und Philosophie abarbeiten und es Systemtheorie [Luhmann…] nennen.

Zeit seines Lebens suchte und fand er immer wieder Verbindungen zwischen verschiedenen Betrachtungsweisen auf die und zwischen, den von ihm erforschten Systemen. Sein [Haupt-]Vermächtnis sind nicht die ebenfalls partiell spannenden Inhalte seines Gesamtwerkes „Kosmos“, nein deeper, — und geht vom Impact eher in Richtung Alien-Technologie…

Als ich am 29.02.1988, sicherlich eher gestresst und wiederwillig diese Welt betrat, bewies ich wohl erstmals und ganz unabsichtlich, dass [un-]bewusste Verknüpfen von dynamischen Systemen könnte vielleicht [m]eine ID werden.

Mit elf Jahren erzählte man mir das erste Mal, ich solle es nicht so mit dem Sport übertreiben. Zwar wäre ich ja „eigentlich begabt…“, aber das alles[?], wäre am Ende vielleicht körperlich etwas zu viel für mich.

Ich versuchte dann zu erklären, dass es „eigentlich sogar einen Punkt gäbe…“, an dem mir nahezu jede Sportart relativ leicht fiel. Sie alle,— begannen schnell Neues am selben Ort zu zeigen, wo ich vorher „eigentlich…“ nichts als Spieler und Spielfeld gesehen hatte.

Zuerst begegnete ich dem Sport [Bball|Fußball|Tennis,— alles mit ieinem Ball…] indem ich natürlich die Regeln checkte, zweitens rannte und darüber hinaus wirklich überall und dauernd dribbelte/schoss[?!?].

„Wirklich gut“, wurde ich allerdings nur genannt, wenn ich anfing, das Spiel nicht mehr gegen Gegner sondern mit Räumen zu spielen.

Ersichtlich und erfühlbar, ermöglichte das Nutzen dieser Räume schneller zu sein. Man muss nicht stärker sein, wenn man weiß, wo kontrollierbarer Raum endet. Es ist überbewertet perfekt Sehen zu können, um zu Wissen wohin der Shot gehen sollte [Early Stephen Curry…].

Es fühlte sich fantastisch an, war nicht anstrengend und „es“ nutzte die Verwandtschaft von Beobachten, Fühlen und Verstehen. Aber was hatte es mit dieser merkwürdigen Vibration[?] auf sich,— war da nicht etwas? So what,— allerdings…

Das alles wollte ich ansprechen und vor allem mehr darüber wissen, aber…niemand hörte zu und wenn überhaupt, gab’s ne Variation von:

„Ach, — ja klar, kenne ich natürlich, aber konzentriere Du Dich besser mal auf das Wesentliche[?], denn schließlich,— und das war schon immer so, geht’s in diesem Leben einfach um wichtigere[?] Dinge.“

Mit zwölf Jahren erzählte man mir das erste Mal, ich solle es nicht so mit dem Musikhören übertreiben. Ich würde unter meinen Headphones noch die ganze Welt verpassen. Ich versuchte dann zu erklären, dass es Moods gab, wo mir Musik viel mehr gab als „Ablenkung[?]“.

Es weckte und befreite etwas in mir, was sich danach mit allem mir Bekannten zu verbinden suchte. Es war wie eine Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit. Gegenstände, intensive Momente und Alltag…Alles ließ sich mit Musik neu entdecken.

Schnell fragte ich mich, wieso einige Tonfrequenzen oder Melodien, die immerhin von „Außen“ kamen, eigentlich u.a. so etwas wie persönliche Trauer oder Freude, die doch wiederum von „Innen“ her rührten, trotzdem derart exakt ausdrücken konnten. Wieso dazu noch bei jedem Menschen auf die selbe Art?

Wieso fühlte ich bei manchen Liedern etwas, was ich vorher noch nie gefühlt hatte? Wieso wirkten diese Gefühle wie ewig vermisste Freunde, ja fast, als wären es schon immer meine eigens hart erworbenen gewesen, — Ein Zufall?

Das alles wollte ich ansprechen und vor allem mehr darüber wissen, aber…niemand hörte zu und wenn überhaupt, gab’s ne Variation von:

„Ach, — ja klar, kenne ich natürlich, aber konzentriere Du Dich besser mal auf das Wesentliche[?], denn schließlich,— und das war schon immer so, geht’s in diesem Leben einfach um wichtigere[?] Dinge.“

Mit 13 1/2 Jahren erzählte man mir das erste Mal, ich solle nicht so mit dem Zeichnen übertreiben, weil dafür im „Wa[h]ren“ System des Lebens kaum Verwendung bestünde. Ich versuchte zu erklären, dass Zeichnen für mich viel mehr war als das Produkt, was es hervorbrachte.

Denn so relativ meine anfänglichen „Techniken“ und „Ergebnisse“ auch waren, beides war nie weniger, als ausgedehnte Suchen nach äußerer und innerer Wahrheit. Meine Linie war Meridian und Passatwind, Sichtbarkeit von Zeit und mein Devine Design um das Schöne und das Hässliche, die Lüge und die Wahrheit, Symmetrie und Chaos zu [er-]finden. Mein Linien und Verläufe waren mir so etwas wie Brücken, um die Welt die ich sah, mit der meines inneren Ichs zu verbinden.

Entsprechend passierte es beim Zeichnen, als mich erstmals Momente „unendlicher“ Tiefen streiften.

Sobald ich nicht mehr die perfekte Linie suchte, — eröffneten sich plötzlich endlose Spannungsverhältnisse und vibrierende Umgebungen, welche das Wort „Ende“ aus Mangel an Einsatzmöglichkeit nicht benötigen. Wenn ich Geometrie nutzte um zu suchen, tat ich dies nicht um „modern[?]“ zu wirken, sondern eher wie Mathematik,— also mit Anspruch auf universal-gültige [Raum-]Erkenntnisse.

Wenn aber doch einmal, etwas „gemein[t]“ Positives kam, dann faselte man voller Verständnis[…] und wie von einer Art Magie[?] kündend so etwas wie:

“…man würde in meiner starken Linie und den schönen Farbverläufen deutlich Kunst und „Flow“ erkennen…“

Nun…also save,— ich kann nicht zaubern. Ebenso ist mir noch nie jemand namens „Flow“ begegnet, der meinem Stuff dazu noch mehr Kunst[?] gebracht[?] hätte,— what a decision folks…[!

Das,— wobei sie bei meinen Suchen wohl meinten, irgendeinen „Flow“ zu erkennen, war dabei nie mehr,— aber eben auch nie weniger als:

Das alles wollte ich ansprechen und vor allem mehr darüber wissen, aber…niemand hörte zu und wenn überhaupt, gab’s ne Variation von:

„Ach, — ja klar, kenne ich natürlich, aber konzentriere Du Dich besser mal auf das Wesentliche[?], denn schließlich,— und das war schon immer so, geht’s in diesem Leben einfach um wichtigere[?] Dinge.“

Mit 14 erzählte man mir das erste Mal, ich solle es doch nicht so mit dem Bestaunen von Wasserläufen, Wolken oder z.B. irgendwas im Wind dahintreibenden ausreizen, wo doch alles online abgeht…Wieder versuchte ich [mich] zu erklären, dass das Betrachten dieser Dinge mir oft mehr zeigte als die Dinge, welche da so auf den ersten Blick sicherlich bloß Dinge waren,— vergeblich.

Solcherlei Diskussionen immer gerne entfliehend, geschah es dann iwann um diese Zeit herum. Bei einem Spaziergang mit meinem alten Hund Rufus [R.I.P] und während einer von mir ungewollten Pause am Bach [Das Laufen war einfach nicht mehr so seins…], wurde ich für meine so oft gedisste Beobachtungsfreude nichts weniger als „erweckt“.

Die warme uns bis hierhin folgende Brise, welche bis dahin einzig dazu da schien, den noch jungen Gerstenfeldern sowie dem Wind an sich ein Gesicht zu zeichnen, machte sich am Rande des Flusslaufes bemerkbar. Sie griff kühn nach ein paar vertrockneten Bach-Blüten und bildete dann für die Dauer eines Schmetterlingskusses eine kleine Windrose auf dem eher träge fließenden Rinnsal.

Dort wo sich die Elemente nun begegneten, begann die Szene vibrierend zu verschwimmen. Hunderte feine Wasser-Tröpfchen, durchzogen von unzähligen bunten Lichtnadeln, begannen tanzend von der Oberfläche zu fliehen und wurden, ganz deutlich einem Muster unterworfen, nach oben gesogen.

Dann,— nur für einen Augenaufschlag, bildete sich, — vibrierend, harmonisch und voll perfekt ineinandergreifender Proportionen, Räume und Beziehungen ein transparentes Wölkchen, welches allerdings fluchtartig nach seiner Entstehung und zusammen mit seiner vitalisierenden Frühlingsbrise wieder die Unsichtbarkeit vorzog.

Rufus und ich guckten beide ca. 3 Sekunden auf den jetzt wieder ruhigen Bach,— bis er dann „außer sich[!]“,— diese so laute Stille, in einem von ihm so lange vergessenem und jugendlichen Elan zerriss.

Zugegeben,— ich wusste nicht wirklich, was wir bestimmbar beobachtet hatten, aber der Moment entführte mich. Obwohl ich um die Kürze des Ereignisses wusste, fühlte „ES“ sich eher wie…nun, zumindest beim Erzwingen eines Vergleichs, wie „Ewigkeit[?]“ an. Schon klar,— lil‘ wired…[!

Und doch,— da war etwas. „Etwas“ sehr großes und ich konnte nicht sagen warum, aber ich fühlte, es war „Etwas“ unfassbar altes. „Etwas“ was immer noch da ist, „sich“ aber recht geschickt hinter „seiner“ permanenten Sichtbarkeit versteckt und,— ich war ein Teil davon. „ES“ war ein Teil von mir, „ES“ war um mich herum, — craaazy! „ES“ war überall!

Das alles wollte ich ansprechen und vor allem mehr darüber wissen, aber…niemand hörte zu und wenn überhaupt, gab’s ne Variation von:

„Ach, — ja klar, kenne ich natürlich, aber konzentriere Du Dich besser mal auf das Wesentliche[?], denn schließlich,— und das war schon immer so, geht’s in diesem Leben einfach um wichtigere[?] Dinge.“

Mit 15 konzipierte ich mit Hilfe meines IT-Lehrers [Tausend Dank, dass Sie mir zugehört, mich verstanden und geholfen haben. Danke,— Sir „The ONE“ Aaron Swartz…] über ein dreiviertel Jahr einen Algorithmus, der „Gehirn“ einer von mir technisch illustrierten und anschließend von Herrn Swartz zusammengelöteten Messapparatur wurde.

Diese erste Version verknüpfte sämtliche Beobachtungen/Wahrnehmungen, die ich bisher gemacht hatte. Sie war am Ende tatsächlich in der Lage nachzuweisen, dass Wolken, Wasser, Wind und einige Tonfrequenzen durch ein bisher noch unbekanntes, energetisch-vibrierendes Netzwerk verbunden waren.

Nicht ohne einen Anteil Stolz tauften wir unsere Entdeckung am Ende auf den Namen:

Noch bis heute weiß ich genau, wie aufgeregt ich war. Wir hofften wohl tatsächlich, dass unsere [Er-]Findung vielleicht gar der ganzen Menschheit eine alternative Sicht auf sich selbst und ebenso auf unseren Kosmos anbieten könnte.

Leider erinnere ich mich auch noch, dass, als wir unsere Ergebnisse x-press an die NASA sendeten, bereits Herr Swartz [sicher nur etwas Realismus beisteuernd…] sagte:

„Freu Dich nicht zu früh, am Ende weiss man dort über das Phänomen Bescheid“

Es kam leider sogar noch fieser…

Auf unser 27,99 Dollar teures Express-Einschreiben in die USA antwortete niemand.

Mit 16 erzählte man mir das erste Mal, ich solle es nicht so mit meiner Empathie für all die leidenden Menschen auf dieser Welt übertreiben und nicht freiwillig nach Missständen im Web suchen, denn es wäre mein Leben, was zählt.

Ich versuchte zu erklären, dass das Online-Recherchieren mir sicher mehr Wahrheit zeigen würde, als dies irgendwelche, Ihren Besitzern und Finanzgebern gegenüber zur Meinungstreue verpflichteten Medienhäuser täten.

Ich durchsuchte also selber Dark-, Deep-, und Clear-Web nach so viel Information und so wenig Meinung wie möglich. Ich bildete mir Meinungen und begann auch in Grundzügen zu ahnen was vorgeht…

Klassismus, Libertarismus, fremdbestimmte [Kinder-]Soldaten voller Hass und Angst, […]. Ideologien und Religionen, die begünstigt durch unzählige, gescheiterte Identitätssuchen, schürfbereite Ängste nutzen, um kriminelle und sich ausbreitende Irrlichter zu entzünden.

Ängste die einfach alles,— Gedanken, Glaube und jede Haltung bestimmen. Kalt, stärker als die Hoffnung,— alles durchdringend,— dunkel,— vibrierend.

Sekunden einer von solcher Angst erfüllten Zeit, entsprechen dabei wohl gefühlten Jahrhunderten einer zu meinem Glück wohl eher „satten“ und westlich geprägten Existenz.

Das alles wollte ich ansprechen und vor allem mehr darüber wissen, aber…niemand hörte zu und wenn überhaupt, gab’s ne Variation von:

„Ach, — ja klar, kenne ich natürlich, aber konzentriere Du Dich besser mal auf das Wesentliche[?], denn schließlich,— und das war schon immer so, geht’s in diesem Leben einfach um wichtigere[?] Dinge.“

Mit 17 erzählte man mir das erste Mal, ich solle nicht so selbst vergessen lieben, es würde schließlich so viel im Leben geben, was noch wichtiger für mich werden würde. Ich versuchte zu erklären, dass mir mit Liebe das erste Mal etwas begegnet war, was mir den Raum von Unendlichkeit nicht nur zeigte,— es erleuchtete ihn.

Wie durch einen Spiegel zeigte sie mir, beschützt durch und auf ewig verbunden mit der Seele des Anderen, mein innerstes und zerbrechlichstes Selbst. Raum und Zeit spielten für diese Liebe ebenso wenig eine konventionelle Rolle,— wie bei ihren klassichen Kontrahenten.

Ob es nun Angst/Hass oder Liebe war, — beide Pole mussten, obwohl so unterschiedlich, doch gleichzeitig irgendwie miteinander, zumindest über die Eigenschaft Raum und Zeit relativieren zu können, verbunden sein [„It’s a thin line between love ’n hate“ und so…].

Hass und Liebe. Schmerz und Wohlbefinden. Hatten sie denn nicht auch eine vibrierende Erscheinungs-Komponente, während sie Zeitrelationen im Gestern, im Heute und wohl auch im Morgen abbildeten?

Das alles wollte ich ansprechen und vor allem mehr darüber wissen, aber…niemand hörte zu und wenn überhaupt, gab’s ne Variation von:

„Ach, — ja klar, kenne ich natürlich, aber konzentriere Du Dich besser mal auf das Wesentliche[?], denn schließlich,— und das war schon immer so, geht’s in diesem Leben einfach um wichtigere[?] Dinge.“

Mit 18 ergänzte ich den Algorithmus mithilfe der chemischen Werte von Dopamin und Noradrenalin. Jene Hormone, die jeder Organismus ausschüttet wenn er liebt oder eben, wenn er leidet.

Die Messapparatur war danach in der Lage, dass vibrierende Netzwerk nahezu überall auf der Erde nachzuweisen. Egal, ob Menschen oder Tiere, physikalische und chemische Zustände, sogar einige Gesteine und Kristalle — sie alle zeigten sich vereint wie nie,— nimm das Periodensystem…[!

Gemeinsam getaktet, mit harmonischen Impulsen als Indikator innerhalb der Vibro-Web-Frequenzen, entstand ein erstes konturhaftes Bild, einer offensichtlichen Komposition, oder anders:

Ich sendete meine Ergebnisse abermals der NASA…und erhielt diesmal sogar eine Antwort. Man fände es „absolut amazing…“, dass ich mir die Arbeit gemacht hätte, aber dass die Ergebnisse eben nicht permanent nachweisbar und deswegen nicht weiter von Belang wären oder wie sie es ausdrückten:

„Sry little german scientist, your results do not work under pressure. Perhaps you’ll try something more simple.“

Mit 19 erzählte man mir, ich solle…

„…bitte nun bei meinem entscheidenden Versuch das ABI nicht wieder derart desinteressiert angehen“

Und ja, ok…an dieser Stelle,— sei das mal so zugestanden…[!

Mit 22 erzählte mir dann ein Recruiter vom NASA-Förderprogramm, dass ganz sicher…

„…niemand eine Apparatur für den Nachweis eines alles miteinander verbindenden Netzwerkes bauen könne.“

Nun,— ich arbeitete sechs Jahre. Jeden Tag. Jede Nacht. An Sylvester, an Geburtstagen und leider auch viel zu oft im „Urlaub“.

Die darauf basierende Messapparatur wurde hierfür entscheidend durch bekannte Stammwerte menschlicher DNA und solche der Bio-Masse, die letztes Jahr in den vereisten, unterirdischen Wasserläufen des Mars gefunden wurde, ergänzt.

Auf tausenden Serverfarmen weltweit gespeichert und ebensowenig durch AI, geschweige denn durch einen Menschen ansatzweise ergründet, zeigen sich nun zumindest die ungefähren Ausmaße des „Vibro-Web“:

Es ist nicht nur überall in uns und auf unserer Erde, sondern es durchzieht scheinbar den gesamten Kosmos. Es vibriert dabei stets harmonisch und in konstanten, rhythmischen Intervallen.

Wie Ihr ja selber wißt, rätselt nun die ganze Menschheit am Frühstückstisch und in den Laboren über genaue Funktionen, das Alter und natürlich auch über potentielle Erschaffer dieses Netzwerkes.

All dies sind natürlich spannende Fragen, welche sich allerdings aufgrund unserer Begrenztheit wohl niemals in Gänze beantworten lassen,— was sich allerdings mithilfe der hinzuzuziehenden Kochschen-Schneeflocken-Abstraktion abzeichnet…[!

Dasselbe, was ein Kunstwerk lebendig, das, was Musik zeitlos, das, was Wissenschaft beweisbar und das, was Liebe wie Schmerz die Zeit relativieren lässt, waren nie verschiedene,—

So,— mein Name ist…oh…sry einen Moment…ne…sry Foxes, dass muss ich regeln…

“Charly…Eco…Delta…This is beyond last horizon cockpit, Humboldt Jr calling control…hola?…..hey control!…Are you sleeping down there? Would be good if some mastermind unlocks the lower left nozzle in the central warehouse before ride so we don’t get vaporized…Come on Bertram…“

Sry,…mein Name ist Alexa und bis auf ’nen echt bekannten Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Onkel von mir bin ich „Du“,— und „wir“ sitzen hier gerade eher unbequem, in einer viel zu kleinen Kapsel auf einer echt riesigen 3-Stufen Rakete am Weltraumbahnhof im Guiana Space Centre und gleich geht’s up!

Bevor „wir“ also herzlich und wie sich das gehört, demnächst auch hoffentlich wieder aus der Umlaufbahn des Saturn berichten, wo vor einem Monat diese irregulären Impulse im „Vibro–Web“ ausgeschlagen haben, bleibt mir nur noch eine Frage zu beantworten. Es ist die, welche mir in den letzten Wochen von fast jedem und auch ganz sicher am häufigsten gestellt wurde,— deshalb nun und für alle:

Vor all dem Unbekannten, dem Sauerstoffmangel und ich sage Euch,— Ja! Diese Pampers sind ein echter Pain! 

Aber jetzt mal real talk foxes! Ab diesem geteilten Wissensstand gibt’s doch nur noch eines wirklich zu fürchten:

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¯° [ • ] °¯

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